29
2010
Konnektivismus als didaktische GrundlageTeil-2
Aber warum dieses Netzwerk-Denken? Schon PIAGET thematisierte die soziale Interaktion von Gleichaltrigen im Bezug auf logisches Denken. Der sogenannte soziokognitive Konflikt beschreibt, dass beim Lernen in Kooperationen verschiedene Sichtweisen, Schemata und Wirklichkeitskonstrukte aufeinandertreffen und somit Störungen individueller Gleichgewichte verursacht werden. Daraus lässt sich ableiten, dass jedes Mitglieder eines Netzwerkes (oder auch Gruppe) vesucht sein Gleichgewicht (Akkomodation) wieder herzustellen, wodurch Wissen konstruiert wird. Bezogen auf den Konnektivismus wird demnach Wissen durch die tätige Auseinandersetzung mit einem [...]
5
2010
Konnektivismus als didaktische Grundlage Teil 1
Der Konnektivismus ist, wie bereits in einigen Artikel dieses Blogs erläutert, eine noch recht junge und neue Lerntheorie, dich ich noch nicht auf eine Stufe mit den Großen Lerntheorien wie den Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus stellen möchte. Allerings sehe ich große Potentiale darin, insbesondere in dem Aspekt des Netzwerklernens. Informelles Lernen findet heute fast ausschließlich in der Suche in Netzwerken wie Wikipedia oder auch in sozialen Netzwerken wie Facebook und StudiVZ statt. Verbindungen spielen dabei [...]

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